Zwei Häuser in Rekordzeit gebaut

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  • September 26, 2013

18.09.2013 – LAUTERBACH

Stephan Mölig im Gespräch mit Besuchern Foto: Hofmann

Architekturbüro „neuraum“ hatte zum Tag der offene Tür eingeladen

(awh). Sehr zufrieden mit der Resonanz eines „Tages der offenen Tür“ in den beiden vom Architekturbüro „neuraum“ gebauten und noch nicht fertigstellten Häusern Ebelstraße 7 und Am Hopfenberg 2 zeigte sich am Sonntagnachmittag Mitarbeiterin Bettina Seim im Gespräch mit dem LA. Sowohl in dem aus Holz im Auftrag eines Privatkunden gebauten Haus Am Hopfenberg – dieser will dort auch selbst einziehen – als auch in dem aus Stein gebauten Zweifamilienhaus in der Ebelstraße – dieses will ein Investor privat vermieten – fanden sich den ganzen Tag zahlreiche Besucher ein, um sich vor Ort zu informieren, sich die Vortäge von Architekt Stephan Mölig anzuhören und mit den an den Bauten beteiligten Firmenvetretern zu sprechen und sich bei diesen Auskunft zu holen. Insbesondere die Hausstechnik und die Holzbauweise fanden dabei großes Interesse.

Die beiden Wohnhäuser sind in Rekordzeit gebaut worden. Baubeginn war jeweils der 1. April 2013, die Fertigstellung beider Gebäude soll Ende Oktober beziehungsweise Ende November erfolgen. Der zeitliche Rahmen wurde dabei bisher voll und ganz eingehalten. Insgesamt 18 Gewerke beziehungsweise Handwerksbetriebe weitgehend aus dem heimischen Raum sind an dem Bau der beiden vom Umfang recht großen Häuser beteiligt.

Stephan Mölig, der sich in den beiden Vorträgen mit Fragen wie der energiesparenderen oder kostengünstigeren Bauweise, der Ökologie, dem Raumklima, der Haltbarkeit beziehungsweise Lebensdauer von Häusern auseinandersetzte, ist seit 16 Jahren selbstständiger Architekt und betreibt seit 1. Januar 2010 an dem jetzigen Standorf an der Lauter das Architekturbüro „neuraum“. Drei Architekten, eine Bauzeichnerin und eine Verwaltungskraft kümmern sich dort um die Wünsche der vielen Kunden. „neuraum“ hat bereits in der Vergangenheit mehrere größere Bauvorhaben in der Kreisstadt realisiert, wie etwa den Bau der Wohnanlage Am Eichberg oder die Sanierung des „Alten Esels“ und ist derzeit mit Vorhaben wie der Erweiterung der Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Lauterbach-Schlitz in der Bahnhofstraße, eines Bürogebäudes in der Rockelsgasse und dem Neubau einer Tagespflegeeinrichtung in Grebenhain betraut.

Von der Planung eines Einfamilienhauses über Geschäftshäuser bis hin zu größeren Objekten erledigt der inzwischen namhafte Architekt Stephan Mölig mit seinen Mitarbeitern vorwiegend im osthessischen Raum, aber auch hin bis ins Ballungsgebiet Rhein-Mai zahlreiche Bauvorhaben. Die vielen Besucher an diesem Tag konnten nicht nur schauen und sich wertvolle Informationen für eventuelle eigene Baumaßnahmen einholen, sie wurden auch vor Ort mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Fazit der vielen Fragen der interessierten Gäste auf beiden Baustellen: „Holz oder Stein? Es gibt keinen Königsweg. Das Wichtigste ist das persönliche Empfinden.“

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