ehemaliges AKA-Gebäude: Umbau soll im März starten

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  • Februar 04, 2015

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Foto (Kempf): Der Brunnen soll weg, wünscht sich Investor Gustav Stabernack, damit die Umbauarbeiten am ehemaligen AKA reibungslos ablaufen und hier später Parkflächen entstehen können.

LAUTERBACH – 29.01.2015

Kurz vor dem Jahreswechsel hatte der Lauterbacher Investor Gustav Stabernack gute Nachrichten für die Lauterbacher Innenstadt:


(cke). Er kündigte an, dass sich seine Stabernack Holding nun doch entschlossen habe, den Umbau des ehemaligen AKA-Kaufhauses auf dem Marktplatz anzugehen. Hinsichtlich der Vermarktung der Flächen sei zumindest ein ermutigender Anfang gemacht worden, wenngleich sie insgesamt nicht einfach sei. Positiv gestimmt hätten ihn Willensbekundungen von Bürgermeister, Magistrat und Kommunalpolitik, am Marktplatz in Sachen Verkehrsführung und Parkplatzsituation voranzukommen.

Die Verkehrsführung auf dem Marktplatz wurde inzwischen gedreht. Das ist noch nicht genug, findet Stabernack, der nach wie vor mehr Parkflächen und eine sinnvolle Bewirtschaftung des Parkraums fordert. Für den Marktplatz wünscht er sich konkret die Schräganordnung von Parkplätzen sowie den Abbau des Brunnens samt Mauern, damit zum einen die AKA-Baumaßnahmen dort ungehindert vonstatten gehen können und zum anderen weiterer Parkraum entstehen kann. „Wenn wir mit unserer Baumaßnahme im März am ehemaligen AKA beginnen wollen, muss das Haus auch für die schweren Baufahrzeuge erreichbar sein“, begründet Stabernack. Zudem könne eine Belebung des Marktplatzes nur dann gelingen, wenn fußläufig genügend Parkplätze zur Verfügung stünden. Der Brunnen könne auch an anderer Stelle einen neuen Platz finden.

Seine Rückbauwünsche hat er dem Magistrat in dieser Woche vorgetragen, der nun zunächst einmal prüfen will, ob es für den Brunnen, der im Rahmen der Altstadtsanierung auch mit Fördermitteln erbaut worden war, eine Zweckbindungsfrist gibt.

Wichtig ist Stabernack in diesem Zusammenhang auch das „fast vergessene Thema der Wirtschaftsförderung für unsere Kreisstadt“. Auch er gehört deshalb dem Kreis der Unternehmer an, die sich zum Ziel gemacht haben, einen Außenstandort der Technischen Hochschule Mittelhessen (TH) im Lauterbacher Amtsgericht zu etablieren (der LA berichtete exklusiv). Da die Unterstützung der hessischen Landesregierung für die Umsetzung des Vorhabens unerlässlich ist, hat er bereits Kontakte spielen lassen und Gespräche in Wiesbaden geführt. Sowohl mit dem Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, als auch mit Ministerpräsident Volker Bouffier und dessen Stellvertreter, Wirtschaftsminister Tarek al Wazir. „Das Land stellt Mittel bereit, wenn die örtliche Politik die nötigen Rahmenbedingungen schafft“, bilanziert Stabernack das Ergebnis. Boris Rhein habe das Vorhaben als Projekt mit regional übergreifender Bedeutung eingestuft

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