Richtfest Volksbank Lauterbach-Schlitz

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  • Oktober 29, 2013

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25.10.2013 – LAUTERBACH

Richtfest – Erweiterungsbau der Volksbank Lauterbach-Schlitz liegt voll im Zeitplan

(bl). Mit Wasser, Saft, alkoholfreiem Bier und belegten Brötchen wurde gestern Vormittag Richtfest für den Erweiterungsbau der Volksbank Lauterbach-Schlitz gefeiert. Zum Ortstermin waren Vertreter des Geldinstitutes sowie der am Bau beteiligten heimischen Firmen erschienen. Den traditionellen Richtspruch entbot Frank Seibert von der Zimmerei intec GmbH-Erhard Hedtrich aus Maar.

Zur Sprache kam dabei auch der spektakuläre Unfall vom 10. Juli bei den Abrissarbeiten von Scheune und Wohnhäusern, als ein Bagger samt Fahrer umgekippt war, der sich glücklicherweise nur leicht verletzt hatte (der LA berichtete). Architekt Stephan Mölig formulierte gestern erleichtert, dass „Bagger und Baggerfahrer wohlauf“ seien, denn der Unfall war damals höchst spektakulär gewesen.

Und obgleich dieser Vorfall die offizielle Grundsteinlegung verzögert hatte, liegen die Arbeiten nun voll im Zeitplan, wie auch Volksbank-Vorstandschef Norbert Lautenschläger betonte: „Wir haben unser erstes Ziel erreicht, wonach der Bau zu ist, so dass nun der Innenausbau beginnen kann“. Das Projekt sei ein klares Bekenntnis der Volksbank für den Standort Lauterbach beziehungsweise für die gesamte Region und solle den Service für Privat- und Firmenkunden weiter verbessern.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr hatte die Volksbank die an ihre Hauptgeschäftsstelle angrenzenden maroden Immobilien – Scheune und zwei Wohnhäuser – erwerben können. Rund 1,3 Millionen Euro investiert das Geldinstitut in diesen dringend benötigten Erweiterungsbau, der in der Hauptsache aus Büro- und Beratungsräumen bestehen wird. Über ein Dutzend heimische Firmen, allesamt Volksbank-Kunden, waren bei der Ausschreibung zum Zuge gekommen.

Laut Neuraum-Architekt Mölig, für den ein Richtfest stets eine „spannende Geschichte“ ist, sind Fertigstellung und Eröffnung für Ende Mai 2014 geplant. Zunächst aber sei das „ehrgezeige Ziel“ erreicht worden, wonach noch vor dem Winter „der Bau zu ist“. Mölig sprach von schnellen Fortschritten bei der Entstehung und kündigte an, bei der offiziellen Feierstunde zur Übergabe des Gebäudes Näheres zum Projekt zu sagen, unter anderem zu den „Blickbeziehungen“.

Wie der Architekt bei einer früheren Gelegenheit ausgeführt hatte, unterliegt der Volksbank-Neubau Vorschriften des Denkmalschutzes und ist deshalb ein kleinteiliger dreigeschossiger Anbau mit Gauben, der insgesamt 2166 Kubikmeter umbauten Raum hat. Im Erd- und im Obergeschoss (je 181 Quadratmeter) sind künftig die Büro- und Beratungsräume untergebracht, wo die Kundenberater ihre Arbeitsplätze beziehen. Darüber wird es ein Dachgeschoss (171 Quadratmeter) geben, das zunächst nicht ausgebaut werden soll. Alt- und Neubau wird ein gläserner Übergang verbinden, der von Erd- und Obergeschoss zu begehen ist. Unter dem Anbau soll eine Tiefgarage sein.

Gerhard Eurich vom gleichnamigen Bauunternehmen aus Lauterbach wartete noch mit einem „Schmankerl“ auf: Im Archiv hatte er einen Richtspruch aus 1976 gefunden, als es schon einmal einen Anbau an die Volksbank gegeben hatte. Die Worte waren damals sehr auf das Bankwesen gemünzt gewesen.

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