Rathaus-Sanierung: „Variante V“ steht konkret auf dem Prüfstand

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  • November 28, 2014

LAUTERBACH – 28.11.2014

Stadtverordnete befassen sich am Mittwoch mit Rathaussanierung

(bl). Während einer gemeinsamen Sitzung werden sich die Ausschüsse der Lauterbacher Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch, 3. Dezember, 19 Uhr, mit der Sanierung des Rathauses befassen. Zur Debatte steht hier der Entwurf des Architekten Stephan Mölig, die so genannte „Variante V“. Bereits während seiner Julisitzung hatte das Stadtparlament mit großer Mehrheit beschlossen, dass diese Variante weiterverfolgt werden solle (der LA berichtete).

Sollte „Nummer V“ letztendlich realisiert werden, so bedeutet dies, dass die Verwaltung komplett in den Gebäuden Marktplatz 12 und 14 untergebracht wird. Diese sollen saniert, energetisch hergerichtet und barrierearm erschlossen werden. Die Immobilien Hintergasse 3, An der Kirche 1 und die Stadtmühle sollen aufgegeben und verkauft werden – allerdings erst nach der Rathaussanierung, da die Gebäude während der Bauphase als Ausweichquartier für die Verwaltung genutzt werden sollen. Weitere Büroräume sollen – so die Vorlage für die Kommunalpolitiker – im Haus der Stadtwerke GmbH Hinter dem Spittel sowie im Stadtarchiv in der Bleichstraße zur Verfügung stehen.

Der Sitzungssaal könnte ins Hohaus, in die Sparkassenaula oder auch in Dorfgemeinschaftshäuser „umziehen“, war während der Juli-Sitzung betont worden. Eine Sanierung des Rathauses müsste freilich bald angegangen werden, da entsprechende Fördergelder beantragt beziehungsweise abgerufen werden müssen. Hier stehen im Dezember Abstimmungsgespräche mit dem hessischen Wirtschaftsministerium an, um Mittel aus dem Stadtumbau-Programm zu erhalten. Insgesamt ist von Bruttokosten in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro die Rede. Was den Verkauf des Gebäudes Marktplatz 12 an die Heimstätten-Baugesellschaft angeht (der LA berichtete), so laufen derzeit Gespräche; der Aufsichtsrat werde sich am 15. Dezember mit der Thematik befassen.

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