Neubau einer Tagespflegeeinrichtung

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  • Juli 13, 2013

news-0001-01Richtfest – Pflegezentrum soll im November eröffnen

(gst). Nachdem am 9. April der obligatorische erste Spatenstich vollzogen wurde, wurde jetzt schon nach etwas über zwei Monaten Bauzeit, Richtfest gefeiert. Die Rede ist vom neuen Pflegezentrum in Grebenhain, das seinen Platz in der Ludwigstraße 13 finden wird. Mit dem Gebäude soll die Möglichkeit geschaffen werden, mobile Tagespflege in und um Grebenhain anzubieten. Weiterhin können die Räumlichkeiten von einem mobilen Pflegedienst genutzt werden, zusätzliche Räume sind für weitere Dienstleister im Pflegebereich gedacht.

Vorgesehen sind zu Beginn 17 Plätze mit der Möglichkeit der Erweiterung. Aktuell gibt es schon eine Warteliste, die beweist, dass es für das neue Angebot in Grebenhain Bedarf gibt. Denn neben der Betreuung soll den Senioren auch die Möglichkeit der Verpflegung angeboten werden. Ein Hol- und Bringdienst gehört ebenfalls dazu. Geschäftsführerin Silke Kauck zeigte sich im Beisein von Bürgermeister Manfred Dickert beim Richtfest erfreut, dass die Bauarbeiten schnell und gut vorangeschritten seien und man die Hoffnung habe, dass im November der Betrieb aufgenommen werden könne. Sie finde es klasse, wie schnell das Haus aufgebaut worden sei und müsse deshalb vielen Beteiligten danken.

Bürgermeister Manfred Dickert lobte die Bauarbeiter aber auch die Familie Kauck, die sich als Familie dazu entschlossen habe, zu investieren. Man brauche nicht nur kommunale sondern auch private Investitionen und Privatinitiative in Grebenhain. Der Bau und die Einrichtung gäben Grebenhain in der Mitte eine neue Ansicht. Mit dem Neubau gebe es eine Aufwertung im städtebaulichen Sinne des Kernes in Grebenhain, so Dickert, der auch Planer Stephan Mölig dankte.

Damit werde eine zweite Möglichkeit innerhalb der Großgemeinde in die Tagespflege geschaffen und Bürger hätten die Möglichkeit, aus ihrer gewohnten Umgebung einmal herauszukommen und fänden in gewissen Situationen ein Heim, in dem sie sich wohlfühlen könnten. Dafür stünden die Familie Kauck und ihr Unternehmen Kalinka. Dickert verteidigte erneut sein Engagement, dass er sich um Fördermittel bemüht habe. Er machte in aller Deutlichkeit klar, dass Fördermittel nicht bei kommunalen oder privaten Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung angerechnet würden. Es sei ein richtiger Ansatz gewesen und man sei stolz, dass die Bemühungen in Wiesbaden mit Erfolg verbunden gewesen seien. Zu einem Richtfest gehört natürlich auch ein Richtspruch. Zimmermann Holger Euler hatte diesen auf das Bauwerk und den Bauherrn ausgesprochen und damit auch das nötige Glück gewünscht.

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