Eine runde Sache am Tor zur Stadt

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  • Oktober 09, 2014

LAUTERBACH – 04.10.2014

Reifen Brod eröffnet Neubau des Verkaufs- und Bürogebäudes

(mwk). Neue Firmenzentrale in Lauterbach wurde nach einem halben Jahr Bauzeit errichtet

Vor zwei Jahren kam Claus Brod auf die Idee, die Firmenzentrale an der Lauterbacher Lindenstraße neu bauen zu lassen. Mit dem Projekt beauftragte er das Lauterbacher Architekturbüro „neuraum“. Architekt Stephan Mölig entwarf und plante das markante Gebäude, das in seiner Form und Farbgebung an einen Reifen erinnert. „Wir haben uns ganz bewusst für ein rundes Bauwerk entschieden. Das passt einfach gut zu einer Firma, bei der sich alles um Reifen dreht“, waren sich Claus Brod und Stephan Mölig schnell einig. Unter der Bauleitung von Architekt Stefan Kern konnte deshalb im März 2013 die Arbeit beginnen. Heimische Firmen und Handwerker stellten das Gebäude bis Ende September fertig.

Die Bauphase war für Claus Brod, die Architekten und Handwerker eine große, logistische Herausforderung. Denn um Platz für das neue Verwaltungsgebäude zu schaffen, musste das alte abgerissen werden. Für den Betrieb bedeutete das eine Art „Operation am offenen Herzen“, wie Brod beschreibt. Sechs Monate lang mussten Kundenberatung und Arbeitsalltag in den Werkstätten und in der Verwaltung nahtlos weitergehen, aber ohne ein Bürogebäude. Aus diesem Grund ließ Brod während der Bauphase Büro-Container in der Lkw-Halle der Werkstattt aufstellen. Von dort aus wurden Betrieb und Bauarbeiten weiter gesteuert. Auf diese logistische Meisterleistung ist Claus Brod ebenso stolz, wie auf seine Mitarbeiter, die diese schwierige Phase mit Bravour gemeistert haben. „Wir haben es Dank des von Stefan Kern ausgetüftelten Zeitplans und der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen und Gewerke absolut im Plan geschafft“, freut sich der Unternehmer über den Blickfang an der Lindenstraße, den er auch als Investition in den Standort Lauterbach begreift. „Die Stadt hat an ihrem Eingang ein neues Gesicht bekommen“, ist er überzeugt. Noch wichtiger ist Claus Brod aber die klare Botschaft an seine Kunden und alle Architekturinterssierten: „Alle Bürger haben die Möglichkeit, das neue Gebäude kennenzulernen.“

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Foto: neuraum

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