Adolf-Spiess-Halle: Geld für die „gute Stube“ fließt

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  • November 29, 2016

ASH_neuraum07Ein Lebensmittelpunkt für Lauterbach: Diese Funktion soll die neue Adolf-Spieß-Halle haben – das wünschen sich die Planer. Foto: neuraum

LAUTERBACH – 29.11.2016

Fördermittel des Bundes für die Sanierung der Adolf-Spieß-Halle stehen bereit / Vollmöller: Bin froh und glücklich

(von Claudia Kempf) Lauterbach bekommt exakt „zweimillionenzweitausendsechshundert“ Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die Sanierung der Adolf-Spieß-Halle. Seit Montag steht es offiziell fest, dass das seit dem Frühjahr in Aussicht gestellte Geld für Lauterbachs „gute Stube“ definitiv fließen wird.

Wie Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, habe er gerade den Bewilligungsbescheid des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung auf den Tisch bekommen, in dem die frohe Botschaft verkündet worden sei. Im Juli dieses Jahres hatte die Stadt die Fördermittel offiziell beantragt.

„Das ist ein guter Tag, ich bin froh und glücklich, dass unserem Antrag auf Projektförderung entsprochen wurde. Ich danke allen an der Planung Beteiligten, die in den vergangenen Monaten unter Hochdruck am Gelingen mitgearbeitet haben“, erklärte er. Vieles sei dem Zeitdruck untergeordnet worden. Aber die Arbeit habe sich gelohnt.

Zur Erinnerung: Rund 2,4 Millionen Euro investiert die Stadt Lauterbach in einem Zeitraum von drei Jahren in die Halle. Der Löwenanteil, rund zwei Millionen Euro der Gesamtmaßnahme, wird aus dem Bundesprogramm finanziert, für das sich die Stadt im November 2015 beworben hatte und seitens des Bundes ausgewählt worden war. 997 Städte und Gemeinden hatten sich um die insgesamt 140 Millionen Euro „für kommunale Infrastrukturprojekte mit besonderer sozialer und integrativer Wirkung“ beworben. Zu den 56 berücksichtigten zählte die Stadt Lauterbach mit dem Projekt „Sanierung und Reaktivierung der Adolf-Spieß-Halle“.

Ein Glücksfall für Lauterbach, wie Vollmöller, der den Bundestopf aufgetan hatte, in der Vergangenheit immer wieder betonte, bei dem die Stadt einfach zugreifen musste. Ob das für die Halle in Aussicht gestellte Geld auch wirklich ausgezahlt wird, stand bis Montag nicht fest. Denn für die Stadt wurden bei den Planungen des Sanierungs- und Nutzungskonzeptes und den Ausführungen vom Bundesbauministerium strenge Spielregeln vorgegeben. Nur die Planungskosten waren von Anfang an zugesichert worden.

Jetzt herrscht Gewissheit. Dem Umbau der Adolf-Spieß-Halle zur multifunktionalen Stadthalle, in der schon seit einigen Wochen kräftig gearbeitet wird, steht nichts mehr im Weg. Dennoch muss es mit Volldampf weitergehen. Denn laut Plan des Geldgebers müssen die Baumaßnahmen am 31. Januar 2018 komplett abgeschlossen sein.

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